Der VSMR engagiert sich in vielfältiger Weise für die Aus- und Weiterbildung. Aus gutem Grund: Nur mit einer soliden Ausbildung der Mitarbeitenden lassen sich die ökologischen und ökonomischen Herausforderungen der Sekundärrohstoff-Branche bewältigen.

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Berufsbildung

Recyclist/Recyclistin EFZ – ein Beruf mit Zukunft
Es braucht geschultes Personal, um den hohen Anforderungen in ökologischer und ökonomischer Hinsicht gerecht zu werden. Auf Initiative des VSMR/VSIA wurde das aus dem Jahre 2000 stammende Berufsbild "Recyclist" im Rahmen der Berufsbildungsreform überarbeitet

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Trägerverein Recycling Ausbildung Schweiz (R-Suisse)

Im Trägerverein Recycling Ausbildung Schweiz www.r-suisse.ch haben sich die Branchenverbände und Organisationen zusammengeschlossen mit dem Ziel, die Lehrlingsausbildung Recyclist/Recyclistin EFZ gemeinsam zu überarbeiten und die künftige Trägerschaft der Aus- und Weiterbildung sicherzustellen:

Aushub-, Rückbau und Recyclingverband Schweiz www.arv.ch

Fachverband VREG-Entsorgung www.fvg-vreg.ch

der Kunststoffverband der Schweiz www.kvs.ch

Swiss Recycling www.swissrecycling.ch

Verband Stahl-, Metall- und Papier-Recycling Schweiz VSMR

Informationen zur Berufsbildung finden Sie auf der Website von R-Suisse oder kontaktieren Sie die Geschäftsführerin, Romana Heuberger.

Stellenbörse

Derzeit liegen keine Stellenangebote vor.


Juniorenförderung

Die Juniorenförderung richtet sich an die Nachwuchskräfte der Branche. Im Zentrum stehen die fachliche Weiterbildung und die stärkere Vernetzung innerhalb der Branche.

Zielgruppen

Die Juniorenförderung richtet sich an die Nachwuchskräfte der Branche. Im Zentrum stehen die fachliche Weiterbildung und die stärkere Vernetzung innerhalb der Branche.

Ziele

Fachkompetenz erhöhen

Wissen im Bereich Unternehmensführung vermitteln

Nachwuchskräfte in der Branche untereinander vernetzen

Zusammenarbeit mit anderen Branchen- und Partnerverbänden

Junge Branchenfachkräfte für die Verbandsarbeit gewinnen

Juniorenseminare

16.-18. Juni 2015 in der Schweiz


Teilnehmende äussern sich zum Seminar in Rapperswil:

Reto Schönsee, Solenthaler Recycling AG
-  Erwartungen an die Tagung?
Direkt mit Erhalt der Ausschreibung für das Seminar dachte ich: „hey da ergibt sich eine wertvolle Möglichkeit (1) des Networkings, (2) sich von aktuellen Tagesthemen zu lösen und diese aus der Vogelperspektive zu bewerten sowie (3) Werkzeuge kennenzulernen, mit denen Management-Lehre in die Welt unserer Industrie und unserer Unternehmung übersetzt werden können.“

-  Wurden diese Erwartungen erfüllt?
Unbedingt! Das Junioren-Seminar bestand meines Erachtens aus einem sehr guten Mix aus Theorie, Praxisbezug und der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch unter den Seminarteilnehmern aus der Schweiz, Deutschlands und Polens. Die äusserst interessanten und lebhaften Blocks von Frau Dr. Nadja Germann und Herrn Prof. Dr. Rainer Bunge waren reich an Substanz aus Lehre und Forschung. Zugleich wurden die vermittelten Inhalte in den Workshops, den Fallbeispielen und beim Networking praxisbezogen vertieft.

Florian Greuter, Maag Recycling AG  
-  Was hat dir am besten gefallen / was war dein persönliches Highlight?
Sehr spannend fand ich den Rundgang bei der DHZ, das ist wirklich Zukunft was dort passiert. 



Intranet

Weiterbildung

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Der Schlüssel zum Erfolg in der anspruchsvollen Recyclingbranche liegt in der gezielten Fortbildung der Mitarbeitenden. Der VSMR unterstützt seine Mitgliedsfirmen mit verschiedenen Weiterbildungskursen.


Zertifikatskurs (CAS)

Management für Führungskräfte aus der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft

Die Absolventen des ersten Zertifikatskurses berichten:

Adrian Schaub, stv. Geschäftsführer Kamu AG
Frage: An welche Mitarbeitenden in einem Recyclingbetrieb empfiehlst du diese Weiterbildung?
Antwort: Der Lehrgang ist für Führungskräfte eines Recyclingunternehmens.

Manuel Elkuch, Geschäftsleitung Elkuch Josef AG
Frage: Was hat dir besonders gut gefallen?
Antwort: Der Kus ist sehr praxisnah und gut abgestimmt auf die Herausforderungen in der Branche.

Bettina Solenthaler, Geschäftsleitung Entsorgungsfachmarkt, Solenthaler Recycling AG
Frage: Was hat dich weniger überzeugt?
Antwort: Schwierige Frage, eigentlich hat mich der Kurs überzeugt und ich kann ihn nur weiterempfehlen.
Frage: Wie gross war der Arbeitsaufwand?
Antwort: Da die Module alle 1 bis 2 Monate stattfinden, ist der Aufwand gut verkraftbar. Das Schreiben der CAS-Arbeit habe ich allerdings unterschätzt. Der Aufwand ist beträchtlich, bringt aber auch entsprechend viel.

Katja Kuster, Geschäftsleitung Kuster Recycling AG
Aus meiner Sicht stellt der neue Zertifikatslehrgang der Universität St.Gallen einen wichtigen Meilenstein in der Recycling- und Entsorgungswirtschaft dar. Die Initialisierung dieses Kurses zeigt mir auf, dass die betriebs- und volkswirtschaftliche Bedeutung unserer Branche nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Lehre angekommen ist.


Weiterbildungen mit eidg. Fachausweis

Rohstoffaufbereiter/in

 Beim Lehrgang Rohstoffaufbereitung und der zugehörigen Berufsprüfung handelt es sich um eine Weiterbildung für das Betriebspersonal von Anlagen zur Aufbereitung von Primär- und Sekundärrohstoffen (z.B. Kieswerke, Steinbrüche und Mischgutwerke sowie Anlagen zum Recycling von Bauschutt, Schrott, Papier oder kontaminiertem Erdreich).
Der Lehrgang dient zur Vorbereitung auf die Berufsprüfung, welche mit einem eidgenössischen Fachausweis Rohstoffaufbereiter/in abgeschlossen wird.


Fachmann/ -frau Entsorgungsanlagen

Die Ausbildung zum Fachmann/ -frau Entsorgungsanlagen ist gegliedert in Module, die unabhängig voneinander besucht werden. Interessierte ohne Vorkenntnisse können sich in einem Basis- und Aufbaukurs die wichtigen Grundlagen im Entsorgungsbereich erwerben.
Personen, die bereits auf Entsorgungsanlagen arbeiten, haben die Möglichkeit, Fachkurse zu besuchen, um sich in spezifischen Bereichen weiterzubilden.
Die Ausbildungsmodule sind eine geeignete Vorbereitung, um später die Berufsprüfung zum anerkannten Titel Fachfrau/Fachmann für Entsorgungsanlagen abzulegen.


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